Yoga der Meditation - Sammlung, Freude und Einsicht

Yoga-Matinée: Geleitete Meditation und Philosophie

Datum: Samstag, 8. Dezember 2018, 9.30 – 11.30 Uhr

Ort: Yoga Ruth Walker-Hess, Kramgasse 68, 3011 Bern

Teilnehmer: Für Neu-Einsteiger und Erfahrene, auch Nicht-Kursteilnehmer willkommen

Kosten: Fr. 25.--

Leitung und Anmeldung: Ruth Walker-Hess, Yoga Walker, Kramgasse 68,  3011 Bern

e-mail- Adresse:  mail@yogawalker.ch    website:  www.yogawalker.ch

 

Yoga ist keine Ideologie. Erforderlich ist Interesse zur Erforschung der menschlichen Beziehung und der objektiven Welt. Dieses Interesse ist die Grundlage.

 

Meditationsübungen

Achtsamkeit üben, heisst zu lernen, zu ergründen und zu verstehen „was wirklich ist“.Die Einzelheiten der Uebungen werden anschliessend in der Yoga-Philosophiestunde erläutert und diskutiert.

 

Liebende Zuwendung

„Die Vier unermesslichen Geisteshaltungen“

 

Alle Wesen

Mögen sie von Feindschaft frei sein.

Mögen sie von übler Behandlung frei sein.

Mögen sie von Sorgen frei sein.

Mögen sie ihr eigenes Glück beschützen.

Mitgefühl

Alle Wesen

Mögen sie von Leiden frei sein.

Mitfreude

Alle Wesen

Mögen sie von ihrem erlangten Glück nicht getrennt sein.

Gelassenheit

Alle Wesen

Sind die Besitzer ihrer Taten (kamma).

Erben ihrer Taten.

Geboren aus ihren Taten.

Welche Taten sie auch immer ausüben

für Gut oder Böse

sie werden die Erben davon sein.

 

                                                            Uebersetzung aus dem Pali

 

 

Philosophie: Der klassische Leitfaden (Sutren) des Patanjali

Erster Teil: Hindernisse auf dem Weg  Sutren 1.30-1.33

Sutra 1.33

Die Verwirklichung von Liebe, Mitgefühl, Heiterkeit und Gleichmut in Bezug auf Freude und Leid, Gutes und Böses (führt zur) heiteren Gelassenheit des Geistes.

 

Das Ueben von Liebe, Mitgefühl, Goodwill und Gelassenheit öffnet Herz und Geist. Im Yoga können diese Verfahren als „Verschönerungen“ (parikarmas) bezeichnet werden. Im Buddhismus werden sie die „himm­lischen Verweilungszustände“ (brahma vihara) oder „Vier unermesslichen Geisteshaltungen“ genannt.

 

Das Kultivieren von liebender Güte ist Heilung und Umwandlung. Es sind sehr tiefwirkende Vorgänge. 

 

 

Zur Entfaltung der Liebe gehört das Ueben von Achtsamkeit, um zu lernen, zu ergründen und zu verstehen „was wirklich ist“. Liebe und Verstehen sind untrennbar.